Konzerte Januar Köln 2019

MARIUS PETERS TRIO FEAT. HEINER WIBERNY

„HIPSTER“

25. Januar 2019 | 20:00 Uhr |

Bistro Verde in Köln Rodenkirchen
Maternusstraße 6 | 0221 93550417 / bluenotes-koeln.de

Marius Peters – Gitarren | Heiner Wiberny – Saxofon
Torben Schug – Kontrabass | Fabian Künzer – Schlagzeug

 

 

 

Klaus der Geiger & Marius Peters

„Piaddolla“ – Immer dolla !

26. Januar 2019 | 20:00 Uhr |

Altes Pfandhaus in Köln Südstadt
Kartäuserwall 20 | altes-pfandhaus.de

 

 

 

14.11.2018 Heiner Wiberny & Marius Peters Duo

Ein schöner Presseartikel in der Kölner Rundschau im November vom Festival „Musik in den Häusern der Stadt“.

14.11.2018 „Musik in den Häusern der Stadt“
Photo: Hyou Vielz

Hier geht es zum Artikel: PR Artikel Wiberny&Peters

Junger Stenz trifft alten Knacker

Bärbel Rädisch 20.10.2018

Klaus der Geiger und Marius Peters traten jüngst im Haus von Bruno Kübler in Martfeld auf. Dabei sorgten sie dafür, dass das Publikum begeistert applaudierte und drei Zugaben forderte.

In Martfeld zeigte das Duo Piadolla, was es kann. Klaus der Geiger und Marius Peters sorgten für Beifallsstürme beim Publikum. (c) Arjees Seeben

Martfeld. Als eine liebevolle Verballhornung und gleichzeitige Verbeugung ist der Name des Duos Piadolla zu verstehen. „Wir spielen unter anderem die Musik Astor Piazollas, argentinischen Tango. Nur doller und mit reichlich eigener Individualität“, lautete die Aussage des Mannes an der Geige, Klaus von Wrochem. „Heute steht allerdings anderes auf dem Programm“, wiegelte er gleich ab. Mit Marius Peters, seinem 50 Jahre jüngeren Partner an der Gitarre, traten „der junge Stenz und der alte Knacker“ – so der O- Ton des dynamisch wirkenden Geigers, Jahrgang 1940 – am Donnerstag bei Gastgeber Bruno Kübler in Martfeld auf.

Der Hausherr begrüßte die dicht an dicht sitzenden Besucher: „Ich bin vom Andrang überwältigt.“ Daraufhin griff er zur Gitarre und

sang mit dem vertonten Heine-Gedicht von den Kindern, die sich im Stroh des Hühnerhauses verstecken und die Katze als Gast bewirten. Nach dem literarischen Einstieg legten die beiden Gastmusiker los. Furios war der Auftakt mit „Moskauer Nächte“ und „Misirlou“, einem griechischen Tango. Schnell zeigte sich, dass zwei Vollblutmusiker auf der Bühne standen. Beide sind akademisch ausgebildet und mit Preisen geehrt worden. Peters schloss sein Studium an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln mit Bestnote ab. ‚Klaus der Geiger‘, wie sich der jahrzehntelang als Straßenmusiker tätige von Wrochem nennt, spielte anfangs in Sinfonieorchestern und beim WDR. Politisch engagiert lag ihm das Publikum auf der Straße mehr.

Alte Lieder wieder aktuell

Die gerade wieder aufgeflammten Proteste gegen das Fällen der Bäume im Hambacher Forst schlug sich nieder im schon älteren Song „Der Bagger der Rheinbraun“, der von der Gefräßigkeit der Stromriesen im Kohletagebau handelt, die Landschaft und Dörfer verschlingen und in der Klimakatastrophe längst auch ein Geschäft wittern. Das Stakkato des Geigenbogens auf den Saiten, begleitet vom Grollen der Gitarre, unterstrich den Text eindrucksvoll.

Das Zusammentreffen der beiden Musiker vor fünf Jahren – spontan hatte von Wrochem einfach auf der Bühne bei einem Konzert von Marius mitgemischt – ließ eine Symbiose entstehen, die ein Highlight im Leben und Wirken der beiden und für ihr Publikum wurde. In Erinnerung an ihr erstes gemeinsames Stück erklang „Autumn Leaves“ an diesem ersten Herbstabend in Martfeld nach dem endlos scheinenden Sommer. Yves Montand sang das Chanson bereits im Jahr 1945 im Film „Pforten der Nacht“. Zart die Liebeserklärung an die vierjährige Enkelin in „Nora Helene“. Die Adaption des Beatles-Songs hieß an diesem Abend „64“ und sprach von Blindheit und kaputten Knochen, was Klaus ad absurdum führte mit seinen flinken Fingern und dem Tempo des musikalischen Vortrags. Er kroch förmlich in seine Geige, stand oft nur auf einem Bein – während die Gitarre gezupft, geklopft, geschlagen wurde von Peters, der in Dialog trat, kraftvoll voranschreitend oder wehmütig dem Klang der Geige folgte.

Publikum fordert drei Zugaben

Doch keiner stahl dem anderen die Schau. Die Begeisterung des Publikums steigerte sich von Stück zu Stück. Eine verregnete

Wandertour durch Schottland inspirierte Marius Peters zu „Hills of Scotland“ und augenblicklich wähnte man sich in einem schottischen Pub. Brahms „Ungarische Tänze“ folgten nach der Pause. Gitarre und Geige neckten sich, Töne purzelten und verwoben sich, und rasant ging die Fahrt zurück zum Grundthema. „Die „Caprice 24“ von Nicolò Paganini gelten als am schwersten zu spielende Stücke auf der Violine“, schraubte der Geiger die Erwartung des Publikums vorab schon einmal in die Höhe. Ein atemberaubender Ritt mit „Twenty For“, „Neunender“ und „Pagaginata“, wie die Paganinis Titel 24, neun und fünf in der Version der beiden Piadollas betitelt sind, riss die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin.

Eigens für Gitarrenstimme schrieb von Wrochem seinem jungen Partner Peters dessen Part quasi auf die Saiten. „Ein Bolivianer, auch Straßenmusiker, verheiratet in Deutschland, zehnjährige Tochter, wurde abgeschoben und schenkte mir eine seiner Melodien mit der Bitte, ein Lied daraus zu machen. Daraus entstand ‚Erde, wir sind deine Kinder, alle Menschen sind dein Fleisch und Blut‘, eins meiner Lieblingslieder“, wie sie erzählten. Nach dieser Aussage trugen sie eindrucksvoll Geige und Gitarre mit Liebesweisen, Wutausbrüchen, Hass, Sehnsucht nach Beständigkeit in der Sprache der Musik, vor – zwei Interpreten, die ihresgleichen an diesen Instrumenten suchen dürften. Nicht eine Zugabe, nicht zwei sondern drei forderten die restlos im Bann der Musik stehenden Besucher. Mit dem „Vampir Boogie“ endete ein Abend, der nach dem Wunsch Bruno Küblers, „bis morgen früh um sechs Uhr weitergehen könnte. Wer mag, bleibt einfach da.“

Quelle: Weser Kurier, 20.10.2018

Neue Videos – Konzert im Urania Theater Köln

Es gibt einige neue Videos im Netz zu finden. Im September hatten wir ein wunderschönes Konzert im Urania Theater Köln. Viel Spaß !

Juli-Tour mit neuen Videos und Berichten

Nach unser erfolgreichen Juli-Tour gibt es einige schöne Berichte und Videos zum nachlesen und hören. Das möchten wir Euch natürlich nicht vorenthalten. Hier ein Auszug von dem wunderschönen Konzert im „Rittergut Orr“.

Desweiteren gibt es einige schöne neue Videos zu finden unter der Rubrik „Medien – Videos“.

Viel Spaß beim Stöbern !

Presseartikel „Hipster“

Wir haben uns sehr über einen schönen Artikel im Kölner-Stadtanzeiger am 03.05. über unsere neue CD „Hipster“ gefreut. Vielen Dank an Alexander Figge für den schönen Bericht. Um den Artikel zu lesen, einfach auf das Bild klicken.

mit Klaus der Geiger im Hot Jazz Club Herford

Gitarrist Marius Peters und Klaus der Geiger spielen im Hot Jazz Club

Das Programm „Piaddolla“ startet beim Tango Astor Piazzollas und nimmt viele Musikstile auf

Herford. „Wenn wir in die Noten sehen, ist es Piazzolla, wenn wir Sie oder uns angucken, packen wir unsere Ideen dazu“, sagt Klaus der Geiger zum Auftakt des Konzertes im Hot Jazz Club.

Mit dabei ist der Gitarrist Marius Peters. „Piaddolla“ nennen sie ihr Programm, und so ist klar, dass neben der Musik des argentinischen Meisters des Tango Nuevo Astor Piazzolla reichlich individuelle Töne zu hören sein werden.

Während draußen leise der Schnee vom Himmel rieselt, läutet das Duo in der heimeligen Atmosphäre des Schiller den Frühling ein. „Primavera Porteña“, Frühling in Buenos Aires, heißt eine der vier Tangokompositionen, die Piazzolla zwischen 1965 und 1970 komponiert.

Da sie nicht als geschlossenes Werk gedacht waren, entstanden die „Estaciones Porteñas“, die vier Jahreszeiten von Buenos Aires, nicht chronologisch. Peters und Klaus der Geiger spielen sie in der Folge Frühling, Sommer, Herbst und Winter.

Gitarre, teils geschlagen, gezupft oder perkussiv gespielt und das variable, mal derbe und mal zarte Geigenspiel verbinden sich zu einem Klangerlebnis eigener Art. Geige und Gitarre tanzen sich sich dann in wechselnder Intensität und in variablem Tempi durch Piazzollas „La calle 92“.

Mit improvisierten Freiraum

Doch das Duo lässt Piazzolla hinter sich, interpretiert mit reichlich improvisiertem Freiraum die Filmmusik von „Ofeo Negro“ oder mit schelmischer Verspielt „When I’m 64″ der Beatles. Die 64 hat der als Klaus von Wrochem 1940 geborene, inzwischen 80 Jahre alte Klaus der Geiger, längst hinter sich gelassen.

Biografisches findet sich im Programm immer wieder, etwa das zart-milde Liebeslied an Nora-Helene, die drei Jahre alte Enkelin Wrochems. Sein Repertoire scheint zwar unerschöpflich, doch er lässt seinem Partner Raum.

Peters verarbeitet eine verregnete Schottlandwanderung zum selbst geschriebenen Stück „Hills of Scotland“, das sich verschiedener Folk Elemente bedient. Melodie, Geigen- und Gitarrenspiel würden wohl in jedem schottischen Pub gefeiert werden.

Großes Maß an Virtuosität

Mit drei Stücken des Geigenvirtuosen Niccolò Paganini, für die von Wrochem eigens eine Gitarrenstimme schrieb, zeigt sich neben Spielfreude ein großes Maß Virtuosität beider Musiker.

Ganz ohne Politik und Protest kann Klaus der Geiger aber nicht.

Spöttisch kommt sein „Liebeslied an Angie“, wütend sein „Bagger von Rheinbraun“ daher, in das sich immer wieder Variationen des Themas von „Spiel mir das Lied vom Tod“ mischen. Wer hätte gedacht, dass eine Geige so nach Mundharmonika klingen kann?

Ein Gastauftritt des Herforders Tom Fronza mit Maultrommel- und Beatboxing-Einlage vom Trio „Ruki Werch“, dem neben Klaus dem Geiger noch Uwe Dove angehört, eine wunderschöne Interpretation von „Scarborough Fair“ – nach einer Melodie aus dem England des 16. Jahrhunderts – runden den wundervollen Abend im mit 80 Zuschauern gut gefüllten Hot Jazz Club ab.

Mehr als Piazzolla hatte das Duo versprochen, ein Versprechen, das von den Musikern eindrucksvoll eingelöst wird.

(c) Ralf Bittner

Rheinforum: Begeisterndes R(h)einJazz-Konzert

Jazz-Konzert im Theater des Rheinforums

Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny

Immer wenn kein Flügel benötigt wird, finden die R(h)einJazz-Konzert der Stadt Wesseling im kleinen Theater des Rheinforums statt. So auch beim letzten Konzert mit dem jungen Marius Peters Trio aus Köln, das als Gast einen „alten Hasen“ präsentierte, und zwar Heiner Wiberny. Dieser war von 1974 bis 2009 beim WDR Köln als Lead-Altsaxophonist beschäftigt und lange Zeit in der WDR Big Band aktiv. In Wesseling hatte er außerdem sein Sopransaxophon und seine Klarinette mit. Das ist für solche Konzerte eine ganz tolle Location – das betonte der junge, klassisch ausgebildete Kölner Gitarrist Marius Peters mehrfach in seiner Moderation. Gut 40 Zuschauer waren begeistert von dem unterhaltsamen Programm mit ideenreichen und überraschenden Wendungen, das nur aus Eigenkompositionen der Akteure bestand, die man auch auf der neuen CD wiederfindet.

Außer dem jüngsten Musiker aus dem Saarland, dem Drummer Fabian Künzer, unter anderem Preisträger bei „Jugend jazzt“ 2011, brachten alle ihre Kompositionen mit ein. Und Peters erläuterte in seiner humorvollen Art interessante Geschichten zur Entstehung der Werke. „Lonely Ballerina“ von Peters ist die etwas melancholische Erinnerung an eine Ausstellungseröffnung, der sich eine Ballerina-Zeichnung als Dank für sein Wohnzimmer ausgesucht hatte, „Hipster“ charakterisiert die Typen in der Bahn in Ehrenfeld, die wahrscheinlich genau solche Musik mit ihren dicken Kopfhörern hören, „The Hills von Scotland“ beschreibt die Einkehr in einem Pub mit Live-Musik nach Irrwegen im Regen. Bei „Here Comes Julien“ porträtiert Wiberny seinen Sohn, „One Night in June“ erinnert an seine Frau. „New Years Blues“ vom großartigen Stefan Rey am Kontrabass beschreibt die Situation, als alle Silvesteraktivitäten um fünf Uhr morgens nach einem Gig schon vorbei waren.

Als reines Trio eröffneten die Musiker beide Konzerthälften, zu Beginn mit dem eingängigen Titel „Running Fast“ von Peters. In der zweiten Hälfte präsentierten sich Peters und Wiberny auch als perfekt eingespieltes Duo mit dem schwebenden „Wolkentanz“ von Wiberny mit wunderschönen Harmonien. Es war toll zu beobachten, mit welcher Begeisterung bei den Musikern das Zusammenspiel und die Kommunikation mit Blicken über Generationen funktioniert. Jeder der vier Musiker präsentierte sich mit überragender Virtuosität und musikalischem Einfühlungsvermögen – insbesondere bei den Improvisationsteilen. Und das schöne Ambiente, die perfekte Organisation und der Applaus der Zuhörer trugen zur Bestform der Musiker bei, die sich in Wesseling sehr wohl fühlten.

Zwei Zugaben erklatschten sich die Zuhörer, so den „Klassiker“ und YouTube-Erfolg „Ulla in Africa“ von Wiberny und eine Erstaufführung.

Foto und Text: Anita Brandtstäter

Foto und Text: Anita Brandtstäter

!!! Neue CD Hipster !!!

Liebe Musikfreunde,

es ist mir eine große Freude Euch mitzuteilen, dass noch vor Weihnachten unsere neue CD „Hipster“ (Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny) erscheint.

 

Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny „Hipster“

Die CD kann ab sofort für 15,00 (+1,50 Versand) per Mail bestellt werden. Ab 2 bestellten CDs entfallen die Versandkosten.

Bestellung:  info@mariuspeters.de

Bitte dabei die Stückzahl und (!) Lieferadresse angeben. Wir schicken die CD dann mit Rechnung per Post rüber.

Die CD besteht aus 14 Titeln wobei es sich ausschließlich um Eigenkompositionen handelt. Das Booklet ist mit viel Arbeit und Liebe gestaltet und zu jedem Stück gibt es eine passende Geschichte.

Desweiteren sind wir besonders stolz darauf, dass wir den Ausnahmemusiker Heiner Wiberny und 2 weitere Gäste Bernd Lechtenfeld (Posaune) & Joon Laukamp (Geige) bei der Produktion dabei hatten.

Ich kann mit guten gewissen behaupten, dass es die besten Aufnahmen geworden sind, die ich jemals einspielen durfte.

Also ran da ! 🙂

Hier gibt es Hörbeispiele und 4 Live-Videos zu hören & sehen: HörbeispieleVideos

Ansonsten möchte ich mich nochmal ganz herzlich bei den zahlreichen Konzertbesuchern, Unterstützern und vor allem Mitmusikern bedanken.
Bis dahin wünsche ich Euch eine frohe & besinnliche Weihnachtszeit und einen guten Start in das neue Jahr.

Wir sehen uns wieder im neuen Jahr 2018 !

Liebe Grüße

Marius & Kollegen

Radiobeitrag: WDR3

Django Reinhardt Tage / Workshops am ASG Hürth

 

Im Rahmen der Hürther Django Reinhardt-Tage 2017 für die Sendung WDR 3 Jazz & World „Szene NRW“ hat Thomas Löwner über die Workshops am Albert-Schweitzer-Gymnasium Hürth berichtet.

 

Ebenfalls ist das Stück „New Year’s Blues“ der bald erscheinenden CD mit dem Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny zu hören.

Auszug:

 

(…)“Diese Kombination aus Workshops und abendlichen Konzerten im Jazzclub Hürth hat übrigens schon Tradition: so hat etwa Marius Peters, der zugleich auch Dozent für Jazzgitarre an der städtischen Musikschule ist, die beiden Gymnasien in den vorangegangenen Jahren immer wieder besucht, um den Schülern Einblicke in die Jazzgeschichte zu geben und den Spaß an dieser Musik zu vermitteln, die im regulären Schulunterricht häufig zu kurz kommt. Dadurch ist es dem Jazzclub gelungen, auch ein jüngeres Publikum in die Konzerte zu locken.“(…)