„Verdanke meine Karriere solchen Impulsen“

 

Workshop für Schüler 

ASG Workshop mit Marius Peters

16.06.2017 | Im Vorfeld des Konzerts, das Marius Peters (Gitarre) zusammen mit Florian Herzog (Kontrabass) am 16. Juni im Hürther Jazzkeller geben wird, fand diese Woche im Albert-Schweitzer-Gymnasium (ASG) auf der Sudetenstraße ein Workshop statt. Die Schülerinnen und Schüler, die sich im Musik-Leistungskurs von Frau Wasen bereits mit Jazz-Theorie und Improvisation auseinandergesetzt hatten, gingen mit Peters ins Detail und analysierten gemeinsam die harmonischen und rhythmischen Feinheiten des Jazz-Standards «So what».

 

Auftritt im Burgpark Efferen

In lockerer Runde vermittelte Petersilie auf anschauliche Weise abstrakte Begriffe aus der Harmonielehre, mit denen die Cool-Jazz-Nummer von Miles Davies spielt. Nach einer kurzen Einführung teilte Peters die Schüler nach Instrumenten in Rhythmus- und Melodiegruppe und ging ans Musizieren. In der Melodiegruppe klang das nach einem ersten Durchlauf bereits beachtlich. „Ihr könnt ja schon richtig improvisieren“, freute sich Peters und feilte mit den Schülern an der lässigen Coolness, von der «So what» lebt. In der nächsten Woche treffen sich die Jugendlichen erneut mit dem Musiker und werden das Gelernte schließlich vor Publikum in die Tat umsetzen, wenn sie am 25. Juni im Burgpark Efferen beim 140-jährigen Jubiläum des Concert-Chores Concordia Hürth einen Auftritt haben.

 

Workshop in ehemaliger Schule

Im Anschluss an den Workshop unterstrich Peters: „Ich finde es großartig, dass die ursprünglich vom Jazzclub Hürth angestoßenen Workshops auch auf Initiative der Albert-Schweitzer-Gymnasium weitergepflegt werden. Als mich Musiklehrerin Frau Wasen fragte, ob ich wieder einmal einen Workshop in meiner ehemaligen Schule machen würde, sagte ich sofort zu“, erinnert sich Peters. „Ich möchte den hochbegabten Musiktalenten in Hürth mit Workshops wie diesem die Möglichkeit geben, zusammen mit Gleichaltrigen und Mitschülern zu spielen. Vielleicht trage ich damit dazu bei, jungen Musikern den Anstoß dazu zu geben, zusammen eine Band zu gründen und sich in eine neue Richtung zu entwickeln. Schließlich verdanke ich meine Karriere auch solchen Impulsen: Ohne den Besuch der Hürther Jazznacht, die der Jazzclub organisiert, und die Förderung durch die Musikschule Hürth wäre ich heute nicht da, wo ich bin“, so Peters weiter.

Eine Aussage, die Rolf Reisewitz, Schatzmeister des Fördervereins der Josef-Metternich-Musikschule Hürth besonders freut: „Wir sind stolz darauf, dass unser ehemaliger Schüler Marius Peters, der heute als erfolgreicher Jazzmusiker tätig ist und bei uns unterrichtet, etwas für die Musiker von morgen tut und ihnen Erfahrungen vermittelt, die sie im normalen Musik- oder Schulunterricht nicht machen können. Dabei geht es letztlich auch um die Stärkung des Standortes Hürth, der mit seiner Angebotsvielfalt ein wichtiger Kulturbaustein unserer Region ist. Dafür, dass Hürth als Kulturstandort Zukunft hat, engagieren wir uns zusammen mit anderen Vereinen wie dem Jazzclub, der nicht gezögert hat, den Schülern des ASG Freikarten für das Konzert von Marius Peters am Freitag anzubieten und diese wunderbare Workshop-Initiative aus der Taufe gehoben hat.“

Text: Dr. Michael Vogt | Fotos: Bernd Rosenbaum

Presse: Ten Strings Duo

+++ Ten Strings Duo“ spielte im Hürther Jazzkeller im Rahmen seiner Release-Tour +++

Ein Konzert der Zwei-Mann-Formation «Ten Strings Duo» stand am Wochenende auf dem Programm des Hürther Jazzclubs. Im gemütlichen Jazzkeller auf der Hermülheimer Straße stellten Marius Peters (Gitarre) und Florian Herzog (Bass) ihre CD «Ten Strings» vor. Für Peters war der Auftritt so etwas wie ein Heimspiel: Seit seiner Jugend wird der junge Gitarrenvirtuose vom Jazzclub gefördert. Inzwischen ist er längst ein gefragter Musik-Profi, spielt aber immer wieder gern auf der Bühne, auf der für ihn alles begann.

Die Zusammenarbeit mit Florian Herzog geht auf Peters Tätigkeit für «YEHUDI MENUHIN – Live Music Now» zurück. Diese Stiftung engagiert sich dafür, Musik zu Menschen zu bringen, die aufgrund ihrer Lebensumstände nicht in Konzerte gehen können. Das ausgesprochen breitgefächerte Programm, das Peters und Herzog in Hürth spielten, entstand aus der Arbeit der beiden in Seniorenheimen, Kliniken, Gefängnissen und Hospizen, von der Peters im Laufe des Abends mehrfach anschaulich berichtete. In Jazznummern wie «Mr. A. Is Busy Today» (Frank Wingold) oder Bossa-Nova-Klassikern wie «Manhã de carnaval» (Luiz Bomfá) zeigten die beiden Musiker sich als eingespieltes Team. Mit Chart-Hits à la «Get Lucky» von Daft Punk feat. Pharrell Williams, «Fireflies» von Owl City oder dem Beatles-Song «Blackbird» stellten die beiden ihre musikalische Wandelbarkeit unter Beweis und setzten das Publikum unter Strom.

Dabei agierten Peters und Herzog als vollkommen gleichberechtigte Partner, die im Dialog ihrer Instrumente eine enorme Bandbreite an Klang- und Ausdrucksmöglichkeiten aufboten. Herzog griff dazu immer wieder zum Bogen, ließ die Hände geräuschvoll über den Korpus seines Basses fahren oder entlockte ihm perkussive Effekte und leuchtende Flageolett-Töne, wie man sie ausgesprochen selten in einem solchen Kontext zu hören bekommt. Peters fesselte das Publikum im Wechsel von Akustik- und Jazz-Gitarre mit seinen gewohnt virtuosen Zaubereien, zartfühlendem Fingerstyle, harmonischen Farbspielen und pointiertem Humor. Auf die Zusammenarbeit für «Live Music Now» kamen die beiden auch ganz konkret zurück, als sie Madeleine Milojcic, auf die Bühne baten. Milojcic, die für die Stiftung Konzerte organisiert, las engagiert aus Kurztexten des russischen Autors Daniil Charms, die das Duo anschließend feinsinnig kommentierte. Wer davon mehr hören möchte, hat dazu am 22. Juni um 19.30 Uhr  in der Kölner Galerie Kunstraub Gelegenheit.

„Ich freue mich, dass das Programm von «Ten Strings Duo» so gut beim Hürther Publikum angekommen ist“, verriet Günter Reiners, Vorsitzender des Jazzclubs Hürth e.V., nach dem begeisterten Schluss-Applaus. „Wir begleiten Marius Peters ja seit seinen ersten Schritten als Musiker. Umso mehr freuen wir uns, dass er heute als Profi bei renommierten Festivals spielt und spannende Band-Projekte gestaltet. Dass er als Musiklehrer für die Josef Metternich-Musikschule tätig ist und so das kulturelle Leben unserer Stadt mit gestaltet, ist für den Standort Hürth ein echter Gewinn. Dass er darüber hinaus in einem Projekt wie «Live Music Now» auf Menschen zugeht, die normalerweise nicht an Kultur partizipieren können, zeigt uns, dass wir bei Marius nicht nur künstlerisch, sondern auch menschlich den richtigen Riecher hatten. Jenseits seines phänomenalen Könnens ist diese Menschlichkeit ein wichtiger Teil der Faszination, die von Marius als Künstler ausgeht.“

Quelle: Dr. Michael Vogt (Jazzzeitung.de)

 

Piaddolla im Sinneswald

Am 21.05.2017 haben wir ein Konzert im Sinneswald Leichlingen im Steinbruch gespielt. Hier eine Aufzeichnung von der wundervollen Kulisse und der Skulpturenausstellung.

Vielen Dank an Lydia Keck für die Aufnahme.

 

Konzertrückblick: MP Trio feat. Heiner Wiberny

,,Jung an Jahren, reich an Erfahrung und mit internationalen Preisen geehrt, gastierte das Trio am 22.04. bei JazzWeCan in Bad Marienberg.
Marius Peters (Gitarre), Fabian Künzer (Drums), Stefan Rey (Kontrabass) servierten ein wunderbar schmeckendes Jazz-Menü aus Eigenkompositionen, in denen feine Zutaten auf sehr hohem Niveau verarbeitet wurden.
Ein weiterer „Koch“ ergänzte das Menü aufs Feinste: Heiner Wiberny (Saxophone und Klarinette), ein Großer seines Fachs, bekannt von der WDR-Bigband (ein Aufzählen seiner Auftritte mit den Großen dieser Musikwelt würde hier jeden Rahmen sprengen), legte seine Melodielinien auf höchst bekömmliche Art über das Menü des Trios.
5 Sterne für dieses Küchenteam!!!!!“

Vielen Dank an (c) Klaus-Jürgen Krah für Bilder und Kritik.

MP Trio feat. Heiner Wiberny

Heiner Wiberny & Marius Peters

 

Neues Album

Im Sommer nehme ich mit dem Projekt „Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny“ ein Album auf. Das Programm besteht ausschließlich aus Eigenkompositionen der Musiker und wir freuen uns schon sehr auf die anstehenden Konzerte.

Hier gibt es einen Livemitschnitt vom 11.02.2017 aus der Jazzschmiede Düsseldorf:

Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny

Im Sommer nehme ich mit dem Projekt „Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny“ ein Album auf. Das Programm besteht ausschließlich aus Eigenkompositionen der Musiker und wir freuen uns schon sehr auf die anstehenden Konzerte.

Hier gibt es einen Livemitschnitt vom 11.02.2017 aus der Jazzschmiede Düsseldorf:

 

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Matinée im Senftöpfchen Theater Köln

Am 02.04.2017 freuen wir uns unser Programm“Piaddolla“ im wunderschönen Senftöpfchen Theater um 12 Uhr vorzustellen !

Das Dom Radio Köln hat dazu ein Interview mit uns gemacht:

Achtung Studentenrabatt Aktion: Wer jeweils einen gültigen Studentenausweis hat, bezahlt den ermäßigten Eintritt und darf einen Kommilitonen umsonst mitbringen!

ES GEHT IMMER PIADDOLLA

Konzert

Die wohl ungewöhnlichste Boygroup der Welt präsentierte ein angenehm schräges und umwerfend lebendiges Programm mit Piazzolla-Interpretationen und eigenen Liedern.

Zu Beginn eine kleine Rechenaufgabe: Als der Komponist Astor Piazzolla 1992 starb, war Klaus von Wrochem ziemlich genau doppelt alt wie Marius Peters jetzt. Wie hoch ist der Altersunterschied zwischen den beiden?

Wir nehmen Ihnen die Denkarbeit ab: Satte 50 Jahre trennen die zwei Kölner Musiker, aber sonst offenbar so gut wie nichts. Ähnlich, wie glücklich Verliebte es tun, erzählten die beiden bei ihrem Konzert in der Kulturkirche Ost von ihrer ersten Begegnung. Es muss musikalische Liebe auf den ersten Ton gewesen sein, denn eigentlich war Klaus drauf und dran, Marius‘ Auftritt zu sprengen. Ohne Ankündigung sprang er auf die Bühne und fiedelte mit. „Zum Glück kannte er das Stück“, sagte Marius. Und so beschlossen die beiden, diesem ersten Zusammenspiel noch viele weitere folgen zu lassen.

Sensibel und dynamisch

Nicht ohne Hintersinn hat das Duo den Komponisten Astor Piazzolla ins Zentrum seines Schaffens gestellt, live ebenso nachzuhören wie auf dem 2016 erschienenen Album Piaddolla.  Die legendären Tangostücke des argentinischen Meisters sind wie geschaffen für das sensible Gitarrenspiel Marius Peters‘ und den dynamischen Bogenstrich Klaus von Wrochems. Das spartanische Straßenmusiker-Setup, in dem lediglich die Gitarre über einen tragbaren Amp kommt und selbst der Gesang ohne elektrische Verstärkung bleibt, passt in jeder Hinsicht hervorragend: zu den immer etwas verloren wirkenden melancholischen Melodien Piazzollas genauso wie zu der immer wieder beeindruckenden Akustik der Kulturkirche Ost, die eigentlich keiner technischen Unterstützung bedarf.

Das im Lauten wie im Leisen, im Schnellen wie im Langsamen, in der Interpretation wie in der Improvisation bestens eingespielte Duo nimmt sich bei seinen Konzerten alle Freiheit der Welt. „Ist euch vielleicht schon aufgefallen“, sagt der Geiger mit einem breiten Grinsen im Gesicht. „Wir halten uns nicht immer an die Noten. Zwischendurch flippen wir gern so ein bisschen aus.“ Es geht eben immer noch ein bisschen Piaddolla – und das ist gut so!

Quickfidel und wieselflink

Das funktioniert, weil die Rollen klar verteilt sind: Der quickfidele, pardon, Alte gibt mit flottem Strich, der auch mal knarzen und schmieren darf, Tempo und Richtung vor, der wieselflinke Junge folgt ihm mit traumwandlerischer Sicherheit selbst um unerwartbare Klippen. Marius Peters‘ trockener Kommentar dazu: „Piazzolla hält jung, was, Klaus?“

Solange Klaus von Wrochem weiter in der Art und Weise Vollgas gibt, muss er sich ums Alter nicht sorgen. Ganz frei machen allerdings kann sich offenbar auch ein Freigeist wie er nicht von bösen Gedanken: „Steckt mich nicht ins Heim!“ lautet der Titel des gelungenen Beatles-Covers „When I’m 64“. Auch wenn „Piaddolla“ draufsteht, ist also nicht nur Piazzolla drin. Von Wrochem bereichert das Programm mit eigenen Kompositionen in Degenhardt’scher Liedermacher-Tradition, Marius Peters mit keltischen Anklängen, zu denen ihn ein verregnter Wanderurlaub in Schottland inspiriert hat. Dazu kommen Coverversionen und Jazzstandards wie das ewig junge „Autumn Leaves“.

Heimlicher Höhepunkt: die Interpretation von „Scarbarough Fair“, eine Melodie aus dem 16. Jahrhundert, die Dank Simon & Garfunkel in den 1960er Jahren zu späten Welthit-Ehren kam. Marius Peters spielt zur Geige hauchzarte Flagolets, die die Gitarre klingen lassen wie eine Harfe. Grandios!

Die Zugaben stammen dann wieder aus der Feder Piazzollas. Nach mehr als zwei Stunden Konzert ist auch die letzte Frage, die noch bleibt, erschöpfend beantwortet: Weshalb bietet der Junge dem Alten nicht seinen Sitzplatz an? Gegenfrage: Wozu?

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Konzertrückblick & WDR Lokalzeit

Ich blicke auf sehr schöne Konzerte in Bergheim, Wachtberg und Köln zurück. Vielen Dank für die tolle Unterstützung.

Ich habe mich besonders über einen Fernsehbeitrag in der WDR Lokalzeit gefreut. Hier ist ein kurzer Ausschnitt meiner Komposition „Nora“ zu hören, die im Sommer auf mit dem Projekt „Marius Peters Trio feat. Heiner Wiberny“ auf CD aufgenommen wird.

Wer alle Informationen über Konzerte und Ankündigugen erfahren möchte, kann mir eine Email schicken mit dem Betreff „Newsletter“.

 

Frohes Neues Jahr 2017

Liebe Musikfreunde,

ich wünsche Euch ein Frohes Neues Jahr und einen guten Start in 2017 !

Es stehen schon zahlreiche Termine für dieses Jahr fest und ich freue mich auf die verschiedenen Konzerte, Festivals und Ausstellungen überall in Deutschland verteilt.

Eine gesamte Übersicht über die Termine findet hier auf meiner Homepage unter:

http://mariuspeters.de/konzerte/

Am 04.02. freue ich mich besonders auf das CD-Release Konzert mit dem Ten Strings Duo !

Da mir dieses soziale Projekt sehr am Herzen liegt und wir nach nun 3 Jahren eine sehr schöne CD aufgenommen haben, freue ich mich besonders über zahlreichen Besuch.

Das Konzert findet im schönen Kultursalon „Galerie Freiraum“ in Köln Sülz statt. Der Eintritt beträgt 10 / 5 Euro und wir starten pünktlich um 20.00 Uhr.

Um mit viel Energie ins neue Jahr zu starten hier die Zugabe von einem sehr schönen Konzert im Walzwerk: